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admin · Okt 18 2016

Teil 1: Studenten sind gestresster, als der durchschnittliche Berufstätige. Kann das sein?

Dem Vorwurf, den Studenten gerne und viel hören – ein dauerentspanntes Leben zu haben und dass die paar Klausuren im Semester einen ja wirklich nicht stressen –  kommt eine Studie der AOK zur Hilfe.

Studien – immer gut, da ja empirisch und somit wahr. Auf jeden Fall ist die erstaunliche Erkenntnis dieser Studie, dass Studenten gestresster sind als der durchschnittliche Berufstätige. Hätte ich zugegebenermaßen auch nicht gedacht, aber Studie ist ja Studie.

Die größten Stressfaktoren sind:

1. Prüfungsvorbereitung – keine große Überraschung

2.  Abschlussarbeiten

3. generelle Arbeitsbelastung

4. Eigene Erwartungen und Zukunftsangst

Zumindest der Punkt Nummer vier ist überraschend, da die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für Absolventen geradezu rosig sind. Also können Studenten sich zumindest in der Hinsicht etwas entspannen und umso mehr Stress in die Abgabe ihrer Bachelorarbeit investieren. 35 Stunden pro Woche investiert ein Student nach eigenen Angaben in sein Studium. Klingt eigentlich schaffbar. Aber wieso dann das hohe Stresslevel?

Eine ultimative Antwort darauf gibt es nicht, aber es könnte an dem Druck liegen, sich seinen Workload selber einzuteilen. Studenten, die neben dem Studium bis zu 15 Stunden arbeiten, sind nämlich weniger gestresst! Man munkelt, es liegt an der Struktur und der resultierenden Balance, die ein Nebenjob in das Studentenleben bringt.

• Frauen sind übrigens gestresster als Männer

• FH-ler mehr als Universitätsstudenten

• Bacheloranwärter mehr als Masterstudenten

• …und am aller gestresstesten sind Veterinärmediziner.

Wenn ihr also mal eine zickige, angehende Tierärztin von der FH trefft – seid nachsichtig.

Nächste Woche folgt Teil 2: Die besten Wege mit dem Stress umzugehen.

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