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PrintPeter · Jan 10 2018

PrintPeter x Quora: Themen, die Studenten bewegen

Als Student kommen im Verlauf des Studiums sehr viele Fragen auf. In den meisten Fällen holen wir Rat bei Leuten, die das Ganze schon durch haben und es besser wissen müssen. Dabei hoffen wir, dass sie uns vor dem ein oder anderen Fehler bewahren können oder uns Input bei bestimmten Themen geben können. Aber welche Themen sind es denn nun, die Studenten bewegen? PrintPeter hat sich auf die Suche gemacht und bei der Plattform Quora genauer hingesehen. Quora’s Ziel ist es den Nutzern Antworten auf jedmögliche Fragestellung zu geben. Dabei will Quora eine Wissensdatenbank aufbauen und ähnlich wie bekannten Netzwerken ist es möglich sich über Verknüpfungen von Frage zu Frage zu bewegen und so seinen Interessen zu folgen.

#1 Ich habe in meiner Hausarbeit teilweise plagiiert, und es wurde entdeckt. Was kann ich tun?

 Tina M. sagt:

Wenn ein Student an einer Universität ein Plagiat einreicht und es entdeckt wird, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die von der speziellen Situation abhängen. Generell sind Universitäten darum bemüht, ihre Studenten zum korrekten akademischen Arbeiten zu erziehen. Als schärfste Waffe haben sie die Exmatrikulation. Wenn der Professor das Plagiat entdeckt hat, ist das Kind schon in den Brunnen gefallen. Hier bleibt eigentlich nur noch abwarten. Ich nehme mal an, dass die “Leistung” mit 5,0 bewertet werden wird. Wenn eine Hausarbeit als Plagiat erkannt wird, reden wir nicht von ein paar falsch gesetzten Fußnoten, die Benotung ist also angemessen. Mal ganz davon abgesehen, dass man eine Erklärung bei Abgabe leistet, in der man unterschreibt, dass man die Hausarbeit komplett selbst geschrieben hat. Wenn der zuständige Professor einen also einfach durchfallen lässt, ist das einzige was man tun kann, aus seinen Fehlern zu lernen und es nächstes Semester besser zu machen. Wenn das Durchfallen dazu führt, dass man allein durch die Anzahl der Fehlversuche exmatrikuliert wird, könnte man versuchen dagegen zu klagen. Wenn es sich aber um ein klares Plagiat handelt, gibt es da wohl kaum Aussicht auf Erfolg. In diesem Fall ist man dann halt Opfer seiner eigenen Dummheit geworden.

Lese hier weitere Antworten zu diesem Thema.

#2Hast Du gute Tipps, um für die Klausuren im Erstsemester zu lernen und diese auch zu bestehen?

 Karin Y. rät:

Trainiere die Prüfungssituation Mache eine alte Klausur in einem Prüfungssaal oder einfach unter den Prüfungsbedingungen. Sprich verwende nur erlaubte Hilfsmittel und vervollständige die Prüfung während der gegebenen Zeit. Oft macht man während der Prüfung Flüchtigkeitsfehler oder ist einfach etwas unaufmerksam. Durch diese Übung kann man Prüfungsängste etwas vermindern, übt die Konzentration und merkt, ob es mit der Zeit knapp werden würde oder nicht. Habe keine Scheu, um zu fragen Falls du irgendwo Unklarheiten hast, frag nach. Meine Reihenfolge geht wie folgend: Erst die Mitstudenten, dann der Tutor und letztlich der Dozent. Man muss nicht während der Vorlesung fragen, sondern es geht auch während einer Pause oder Sprechstunde, allenfalls funktionieren E-Mails auch. Durchhaltevermögen während dem Semester und der Lernphase Während dem Semester alle (nützlichen) Übungen lösen und falls man sehr fleissig ist, nebenbei Zusammenfassungen führen, die man später noch nachvollziehen kann. Es ist besser, den Stoff ganz am Anfang umfänglich zu verstehen, als nach Wochen nochmal aufzugreifen und verwirrt versuchen zu verstehen. Für die, die eine Unmenge an Lernstoff haben – “Mut zur Lücke” Das ist ein Tipp eines ehemaligen Tutors von mir. Man muss nicht alles perfekt können. Kann man meist auch nicht. Akzeptiere, dass du nicht alles können musst. Versuche doch dein Bestes, um das, wo du verstehst, gut zu verstehen, und das, wo du eher weniger verstehst, einigermassen zu verstehen (die Grundlagen).

Für weitere spannende Tipp’s von anderen Usern folgen diesem Link.

#3 Warum erwarten Hochschulen noch immer, dass wir bei Prüfungen Code auf Papier schreiben?

 Eugen F., der mehrmals Übungsgruppenleiter an einer Uni war und Klausuren korrigierte, findet: 

TLDR: Du sollst einfach zeigen, dass du ohne Stützräder Fahrrad fahren kannst. Danach darfst (und solltest) du die Stützräder verwenden, damit du weniger stürzt. Das Ganze hat mehrere Gründe: Es ist einfach praktischer. Eine Einführungsveranstaltung in Informatik hat 200–500 Studenten (Abhängig von der Uni). Eine solche Rechnerinfrastruktur einfach mal bereitzustellen und zu kontrollieren ist nicht so einfach. Bei einem BYOD-Ansatz (Bring your own device) müsste man den Schwierigkeitsgrad hochschrauben und Support für nicht funktionierende Notebooks leisten. Es gibt viele Leute die sich im Semester durch die Übungen mogeln. Aufgaben werden meistens im TEAM gelöst. Und du weißt ja was Team bedeutet: Toll, ein anderer machts. Die werden hier schnell ertappt. Einen Bubblesort in Java findet man quasi fertig auf Wikipedia. Baumbasierte Algorithmen findet man auch zuhauf. Mit ein bisschen nachdenken und codeschieben kommt man dann auch zu einer Lösung, welche genug Punkte für die Klausurzulassung bringt. Aber können diese Leute dann von sich behaupten, dass sie Programmieren können? Nein. Sie können ein bisschen Code schieben. Das merkt man beim korrigieren sofort. Die Leute hatten mal in der Schule Pascal oder so gelernt und versuchen dann mit ähnlicher Syntax oder Pseudocode irgendwas hinzubauen. Klappt trotzdem nicht.

Lese hier weitere Ansichten auf Quora.

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