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PrintPeter · Sep 27 2016

Der Kampf der Superlative: Papier vs. Digital

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„Der digitale Zug rollt“ und PrintPeter fängt an zu drucken!?  Man muss nur einmal U-bahn fahren, um zu sehen wie die Digitalisierung unsere Gesellschaft vereinnahmt. Da wo früher Leute mit ihren Büchern, Tageszeitungen und Walkmans saßen, sieht man jetzt Smartphones und Tablets in allen Größen und Variationen.

Aber gerade die technisch affine Zielgruppe greift zum Lernen lieber zu ausgedruckten Materialien. Wieso ist das so?

Mit ausgedruckten Materialien zu lernen wird als angenehmer empfunden und ist bewiesenermaßen effizienter. Bei einer Studie in Norwegen bekamen zwei Gruppen von Schülern denselben Text. Die eine Gruppe las die ausgedruckte Version und die Andere auf dem Computer. Das Ergebnis: Die Print-Gruppe schnitt signifikant besser ab.

Das hat verschiedene Gründe:  Zum einen ist es angenehmer. Wer kennt es nicht? Lange auf den Display schauen macht müde, schmerzende Augen und Kopfschmerzen. Das Licht der Displays beunruhigt und so leidet auch der, für den Lernerfolg essentielle, Schlaf unter den ständig leuchtenden Lichtern der elektronischen Geräte.

Das Papier ein physisches Produkt ist, stellt den wichtigsten Grund für die Überlegenheit ausgedruckter Dokumente dar. Man sieht seinen Fortschritt und kann Lernstellen besser einordnen. Das fördert das Erinnerungsvermögen.

Nicht zu vergessen ist der Faktor Konzentration. Ständig blinken, piepen und vibrieren elektronische Geräte und wenn der Spiegel Newsticker einen über wichtige Geschehnisse informiert, muss man diesen förmlich anklicken – ist ja schließlich auch Bildung. Eine Studie belegt hierzu, dass man beim lernen online drei mal so viel Multitasking betreibt wie offline.

Ein positiver Effekt ist außerdem, dass das Mitschreiben auf ausgedruckten Unterlagen wirksamer ist. Während man beim notieren mit dem Laptop dazu neigt ganze Sätze wortwörtlich aufzuschreiben, formuliert man bei handschriftlicher Mitschrift aus Zeitgründen um. So verarbeitet man die Informationen schon beim ersten Hören und kann sie später besser lernen.

Die meisten Studenten kennen diesen Effekt aus persönlichen Erfahrung. 25% der Teilnehmer einer Studie der Washington Post kauften sogar ausgedruckte Textbücher, wenn die Online Version umsonst zur Verfügung stand.

Dank PrintPeter ist dieses Kosten-Dilemma jetzt eingedämmt.

 

 


Quellen:

Huffington Post

http://www.huffingtonpost.com/2015/02/27/print-ebooks-studies_n_6762674.html

Insights

http://insights.uksg.org/articles/10.1629/uksg.236/

Lesen

http://www.lesen.net/ebook-news/studien-studenten-lernen-lieber-gedruckt-18338/

Spiegel

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/handschrift-oder-laptop-beim-mitschreiben-lernt-man-besser-a-980263.html

 

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