Lern Tipps

admin · Jan 06 2017

5 Lerntipps, die mal ein bisschen realistischer sind

Die Klausuren rücken näher

… und wahrscheinlich ist das Lernen irgendwo zwischen Kekse naschen und Großeltern- Entertainment etwas zu kurz gekommen. Über die Tage nach den Feiertagen sollten wir lieber auch nicht reden. Stichwort: Couch und Fernseher. Um dieses Semester doch noch Prüfungserfolge zu zelebrieren, gibt es heute Lerntipps mal anders als „ ausschlafen“ und „Vorlesung besuchen“.


1) Nicht alles in Schönschrift schreiben

Viele sagen, dass sie Inhalte einmal aufschreiben müssen, um sie zu lernen. Ist ja auch alles schön und gut, aber bitte bitte fangt nicht an mit trikoloren Fine Liner Strichen alles 3 mal unterkringelt auf Karteikarten zu platzieren. Wenn ihr 6 Monate vorher anfangen wollt ,weil es euch so Spaß macht – bitte gerne. Aber der ohnehin oft unrealistische Lernplan verzögert sich so garantiert noch mehr nach hinten und vom Schönschreiben gibt es leider keine 1. Nach der Klausur hat man auch keine Lust, sich die Mini Kunstwerke im Zimmer aufzuhängen.

2) Ask the Nerd

Es gibt in jedem Kurs und Jahrgang diese Gruppe von Leuten, die pünktlich anfangen zu lernen, meistens anwesend sind oder einfach, wie durch ein Wunder, die besten Klausuren schreiben. Statt zu lästern und sie heimlich doch zu beneiden sollte die Devise hier lauten: Nachfragen.

Einfach mal nachhorchen, wieso sie so mühelos organisiert scheinen, wie sie lernen und wie sie sich in einer Klausur verhalten. Bestimmt helfen sie gerne und wenn nicht, kann man danach noch profunder lästern!

3) Betrügt euch selber nicht zu viel!

Der Selbstbetrug – jeder Student ist Profi darin. „Wow ich war heute 8 Stunden in der Bib“ hört man Kommilitonen gerne sagen.

Diese 8 h sind sowieso aufgerundet von 7 Stunden und 12 Minuten.

– 1 Stunde Smartphone Zeit

– 15 Minuten Suche nach der richtigen Lernmusik

– 45 Minuten Mittagspause

– 55 Minuten Kaffeepausen mit Freunden

– 30 Minuten rumschauen, ob der süße Typ von gestern wieder da ist

– 15 Minuten Toilettenpause


= 3,5 Stunden –> 8 Stunden? pfff!

Also liebe Studies. Seid ehrlich zu euch selber, zumindest ein bisschen. Beliebt ist auch die Aussage: Ich gehe jetzt, aber mache heute Abend noch etwas zu Hause. Wenn es nicht der Abend vor der Klausur ist, wird selig, wers glaubt.

4) Schafft euch Belohnungen.

Es gibt zum Beispiel die Pomodoro Technik ( doofer Name, ich weiß). Auf jeden Fall ist die Idee, das man nach 25 Minuten konzentriertem Lernen, 5 Minuten Verschnaufspause hat. Nach 3-4 Abschnitten gibt es dann eine längere Pause von 15-20 Minuten. So hat man realistische Ziele und ein Framework, an das man sich halten kann.

Auch Apps wie „Forest“ helfen. Dabei pflanzt man virtuelle Bäume und wenn man die App verlässt, werden die Bäume getötet. Wenn man die angegebene Zeit durchhält, sammelt man Coins. Mit denen kann man am Ende einen echten Baum in einem Regenwald pflanzen lassen. Eine echte Win-Win Situation.

5) Macht euch sinnvolle Mitschriften.

Alles, was sowieso auf den Folien steht emsig noch einmal mitzukritzeln ist Papierverschwendung. Lieber von Anfang an die Skripte ausgedruckt dabei haben ( GO PRINTPETER!) und relevante Informationen ergänzen.


Das war es fürs erste, denn ihr sollt ja lernen und euch nicht mit Blogposts ablenken. Am Wochenende gibt es weitere Tipps vom Profi!

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